Donnerstag, 25. August 2016

Neuer Lounge-Chair




Da ich vor einigen Wochen 2 Lounge-Möbelstücke verkauft hatte, war nun wieder Platz für Neues. Bisher gab es bei uns im Wohnraum nur die Couch zum entspannten Sitzen und Liegen. Und wenn mein Mann und ich beide daheim waren, wurde es leider auf dem Sofa etwas eng. Doch weitere gemütliche Sitzmöbel gab es eben nicht mehr.




Letzte Woche bin ich aber eher zufällig auf ein tolles Stück gestoßen. Mein Mann und ich waren in Wien, da wir im Scandinavian Design House einen passenden Bezugsstoff für den HAY About A Lounge Chair aussuchen wollten, der eigentlich auf meiner Wunschliste stand. Doch beim Probesitzen sagte uns dieser Sessel nicht mehr zu, da wir höhere Armlehnen wollten. Ein weiterer HAY-Stuhl hingegen erfüllte alle unsere Erwartungen und weil wir mit dem Auto angereist waren konnten wir ihn sogar gleich mitnehmen. Das nenne ich mal einen schnellen Kauf! Ich brauche ja sonst immer sehr lange, um mich für etwas zu entscheiden.




Der Lounge-Chair aus der Palissade-Serie ist zwar aus Metall, mit einem Fell als Auflage sitzt man aber wirklich bequem darauf. Ein Vorteil ist auch, dass man ihn draußen im Freien nützen kann. Ich mag diese vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten, die für eine eher kleine Wohnung ideal sind.
Mein zweites, neues (sowohl drinnen als auch draußen zu verwendendes Sitzmöbel) ist die Sixties-Bank von Fermob. Ihr könnt sie hier auf der Terrasse und hier drinnen sehen. Somit habe ich alle zwei zuvor verkauften Stücke durch tolle neue ersetzt. Ich genieße nun die vielen Sitzplätze im Wohnraum: das Sofa und den Lounge-Chair im Wohnzimmer, die Sixties-Bank im Wintergarten. Die kalte Jahreszeit, bei der man sich wieder gerne daheim einmümmelt, kann also kommen. Aber bitte noch nicht allzu bald.........
Verlinkt mit froh und kreativRUMSFreutag.






Palissade Lounge-Chair in Grau von HAY: Scandinavian Design House
dunkelgraues Fell: Depot
weißer Kerzenhalter von Hübsch: NØRD-Design
weiße Pendelleuchte von Muuto: NØRD-Design
transparenter Hocker von Kartell: einrichten-design (hier als Beistelltisch verwendet)
grauer Aufbewahrungskorb: H & M Home
Tablett (auf dem Kartell-Hocker): H & M Home

Donnerstag, 18. August 2016

DIY: Fimo-Übertöpfe



Im letzten Post konntet ihr HIER unter anderem Papierkakteen sehen, die ich in Glasteelichthaltern gesetzt hatte. Grauer Kies gab den Halt. Das war fürs Erste eine gute Lösung, doch optisch überzeugte mich dieses Arrangement nicht. Neue Gefäße mussten also her. Ich entschied mich für bemalte Fimo-Töpfe, die auch schon länger auf meiner TO DO- Liste standen.
Ich verwendete weißen Fimo, der erst mal flach ausgerollt wurde. Mit Hilfe eines Glases habe ich dann den runden Boden ausgestochen, einen größeren und einen kleinen.




Mit einer Schnur habe ich den Umfang der runden Grundfläche ermittelt. Aus dem Rest des ausgerollten Fimos schnitt ich nun eine rechteckige Fläche aus, deren Länge dem mit der Schnur ermittelten Kreisumfang entspricht. Die Breite entspricht der gewünschten Höhe des fertigen Pflanzgefäßes.
Jetzt kommt der kniffligste Teil: Das Rechteck muss dem Kreisumfang entlang angebracht werden.  Formt vorsichtig das Gefäß aus. Danach alles gut aushärten lassen (mein Fimo musste NICHT in den Ofen).




Wer will kann den Pflanztopf dann noch bemalen. Meine beiden Exemplare sind in der unteren Hälfte grau mit weißen Sprenkeln. Die Papierkakteen habe ich dann ebenfalls wieder mit Kies in den Töpfen fixiert.
Im Wintergarten machen sie jetzt auf dem Hay-Tischchen eine gute Figur.
Wünsche euch ein tolles Wochenende!




Papierkakteen von diesem Papierblock von RICO-Design
Bank "Sixties" von FERMOB: Fermob-Shop
DLM Beistelltisch von HAY: einrichten-design
weißer Leinen-Kissenbezug: H & M Home

Donnerstag, 11. August 2016

Nice Paper




Was schönes Papier mit mir macht konnte ich letztens wieder mal beobachten. Als extreme Papierbastlerin kann ich nun wirklich behaupten, dass ich bei Papierbögen und -blöcken eine tolle, große Auswahl daheim habe. Ich habe mir aber schon vorgenommen nichts Derartiges mehr zu kaufen, schließlich sollte ich zuerst mal alles Lagernde verbasteln bevor Neues dazukommt. Aber in einem Papiergeschäft fiel mir ein Papierblock in die Hände, und er ließ nicht locker bis ich ihn kaufte. Dreimal legte ich davor den Block wieder weg und rief mir den Kaufstopp ins Gedächtnis. Dann blätterte ich aber die verschiedenen Motivseiten nochmals durch und war so begeistert, dass er letztendlich mit musste.
Die sommerlichen Melonen-, Flamingo-, Kakteen- und Ananasmotive in traumhaften Pastellfarben, teilweise mit glänzenden Goldakzenten ganz im aktuellen Miami-Stil, haben es mir angetan und sofort kamen mir unzählige DIY-Ideen. Aber seht selbst:

Zuerst habe ich meine Wohnzimmerwand mit 4 Karten aus diesem Block bestückt.




Die Kakteen-Ausschneidemotive klebte ich in Teelicht-und Kerzenhalter und füllte grauen Kies dazu.


Auf meinem Ast hängen Papiergirlanden mit verschiedenen geometrischen Formen.




Blumenvasen bekamen selbstgemachte Sticks. Die Ausschneidemotive wurden einfach auf Schaschlikstäbe geklebt.


Und Kakteen nach dieser Vorlage wurden auch noch gebastelt.


Und das ist der Motivpapier-Block von Rico-Design aus der Serie TROPICAL SPRING, der mich so begeistert.



Sommerliche Grüße!
Verlinkt mit froh und kreativRUMSCrealopeeFreutagSamstagsplauschmmi.




Mittwoch, 3. August 2016

DIY: Papierkakteen



Ich fahre ja momentan gerade voll auf Kakteen in jeglicher Form ab. Egal ob echt, aus Fimo oder Papier. Heute geht's um jene aus Papier, konkreter um Kopierkarton, den ich verwendet habe. Anthrazit und Betongrau. Als "Blumentöpfe" habe ich meine goldbesprenkelten Teelichthalter verwendet. Frei Hand habe ich folgende Formen ausgeschnitten:


Für diesen Kaktus braucht man 4 Teile, beachtet auch die Einschnitte zum späteren Zusammenstecken.


Für jene Pflanze schneidet man diese Form in 2 Größen aus.


Bevor ich die Teile zusammensteckte wurden die angedeuteten Stacheln mit Filzstift aufgezeichnet. Unten eine "Klebelasche" umknicken. Mit doppelseitigem Klebeband hält der Kaktus nun perfekt im Teelichthalter.


Mit grauem "Glitzergelstift" entstanden die Linien bei dieser Kaktusart. 


Demnächst zeige ich euch noch mehr zum Thema Kakteen, also dann bis bald!
Lasst es euch gut gehen!
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Samstag, 30. Juli 2016

Feldkirch in Vorarlberg




Unser letzter Urlaub führte uns nach Feldkirch in Vorarlberg, dem westlichsten Bundesland Österreichs. Die Stadt wurde erstmals 1218 urkundlich erwähnt und dementsprechend historisch sind manche Gebäude. Am Marktplatz, einer autofreien Zone, laden viele Restaurants, Cafès und Bars zum gemütlichen Verweilen ein. Die Atmosphäre auf diesem Platz würde ich durchaus als mediterran bezeichnen, man fühlt sich fast wie in einer kleinen italienischen Stadt.




Auch Liechtenstein ist nicht weit entfernt, weshalb auch ein Besuch von Vaduz auf dem Programm stand. Wahrzeichen des Fürstentums ist das Schloss, das über Vaduz thront.




Da in dieser Stadt alles auf kleinstem Raum beieinander liegt, begegnet einem auf Schritt und Tritt ein tolles Gebäude: das Kunstmuseum, das Landesmuseum,....




...der Landtags- und Regierungssitz, alles an einer wunderschön gepflasterten Straße.




Der nächste Tag, an dem das Wetter auch schöner war, führte uns zum Bodensee. Durch Lindau und Friedrichshafen durch nach Meersburg. Von dort ging's mit der Fähre nach Konstanz, einer überraschend großen Stadt. Das Flanieren durch die Innenstadtstraßen war herrlich.




Das Münster von Konstanz hat als Sitzungssaal beim Konzil von Konstanz (1414 - 1418) historische Bedeutung.



Von Konstanz nach Feldkirch zurück fuhren wir durch die Schweiz.
Ich mag solche Kurzurlaube in mir unbekannte Gegenden sehr, da ich immer viele bereichernde Eindrücke mitnehme. 
Euch allen ein sommerliches Wochenende!
Verlinkt mit Samstagsplausch.



Freitag, 22. Juli 2016

Mein perfekter Sommertag




Die German Interior Bloggers haben im Juli dazu aufgerufen, sich den perfekten Sommertag vorzustellen. Ich muss da nicht lange nachdenken. Im Juli steht für mich, als Lehrerin, so kurz nach Ferienbeginn, das Entspannen an oberster Stelle. Das ganze Schuljahr im Ganzen und die letzten Schulwochen im Besonderen waren doch recht anstrengend und so lechze ich wirklich nach Erholung.
Bei mir auf meiner kleinen aber feinen Terrasse geht das sehr gut. Lümmelnd auf meiner neuen Bank, kühlen Orangensaft zur Hand, die Sonnenbrille parat.... so sieht bei mir DER Sommernachmittag aus.




Entweder ich döse so vor mich hin oder ich blättere in skandinavischen Wohnzeitschriften. Und wird's mir dann doch mal zu heiß kommt der Fächer zum Einsatz.




So halte ich es sehr lange aus, nur an brütend heißen Tagen halte ich mich lieber drinnen auf. Doch das war heuer ja noch nicht oft der Fall.
Ab August brauche ich dann schon etwas Action und ich versuche einige Kurzreisen, meist in Städte, einzuplanen. Und beim Sightseeing tanke ich, obwohl mir die Füße vom vielen Laufen oft weh tun, wieder neue Energie fürs kommende Schuljahr.




Doch das ist ja noch weit entfernt. Noch bin ich beim Genießen der Ruhe.
Lasst es euch gut gehen!





Gartenbank: Fermob
Tisch und Fächer: Hay
Kissen: DIY, Anleitung hier

Mittwoch, 20. Juli 2016

Fernweh



Venedig ist und bleibt eine meiner Lieblingsstädte, in die ich immer wieder gerne reise. Am liebsten ja jedes Jahr. Das lässt sich aber nun leider nicht immer verwirklichen und so zeige ich euch heute eine Möglichkeit, wie ich diese Venedig-Sehnsucht daheim etwas stillen kann. Natürlich mit einem DIY, bei dem man ein Stück Landkarte der Lieblingsdestination braucht. Ich habe von meinem letzten Venedigaufenthalt heuer im März eine Vaporetto-Karte mitgenommen, die ich dafür verwendet habe. Zusätzlich braucht man noch einen Bilderrahmen, bei dem man das Glas zur Seite legen kann, da es nicht gebraucht wird. Eine Möglichkeit, was man mit dieser übriggebliebenen Glasplatte machen kann, könnt ihr hier nachlesen.


Schneidet zuerst ein Stück der Landkarte in der Größe des Rahmenglases zu. Legt es in den Rahmen und verschließt den Rahmen dahinter wie üblich.




Mit einer Form als Vorlage schnitt ich nun 2 Schmetterlinge aus der Karte aus. Und ihr wisst ja: Unzählige Schmetterlingsvordrucke findet man auch im Netz. Faltet nun beide Teile in der Mitte.


Klebt an dieser Knickkante die beiden Schmetterlinge aufeinander. Ganz wichtig ist dabei, den Klebstoff NUR auf die Faltkante aufzubringen, denn die Flügel selbst sollten ja NICHT aneinanderkleben. Zum Schluss klebt man dieses Schmetterlingsduo noch auf das Landkartenstück, das schon im Rahmen liegt. Der Schmetterling hebt sich nun in 3D-Optik vom Hintergrund ab.


Diese Erinnerungs- und/oder Sehnsuchtsdeko ist, wie ihr seht, wirklich schnell gemacht und würde sich auch für viele andere Anlässe eignen:
× als Geschenk und Erinnerungsstück für einen Urlaubspartner/in
× als Geburtstagsgeschenk in Kombination etwa mit einem Reisegutschein oder einer Reise selbst
× oder vielleicht habt ihr noch weitere Ideen.


Wünsche euch noch schöne Träume von eurem Lieblingsreiseziel!